Jutta Luhn Aromaexpertin vor Naturkulisse

Aromatherapie mit Jutta

Du interessierst dich für ätherische Öle? Dann ist dieses Interview mit der Aromapraktikerin Jutta Luhn sehr empfehlenswert für dich. Die Expertin berichtet über ihren Weg zur Aromatherapie. Außerdem erfährst du etwas über die Wirkungsweise und verschiedene Einsatzgebiete der Öle - wie zum Beispiel die Anwendung bei Stress.

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Juttas Weg zu den ätherischen Ölen

Bevor Jutta die ätherische Öle und ihre Begeisterung dafür  gefunden hat, war  sie lange auf der Suche nach Alternativen für sich und ihre Familie. Zum einen wollte sie etwas, was sie selbst auf emotionaler Ebene in Balance bringt. 

Außerdem hatte ihr Sohn zu der Zeit sehr schwer mit seinem Asthma zu kämpfen. Das vermeintliche Ende der Schulmedizin war, ihren Sohn mit Cortison als Dauereinnahme zu behandeln. Aber das wollte Jutta nicht akzeptieren - ihr war klar: es muss noch etwas anderes geben! 

Zur gleichen Zeit erkrankten einige Menschen in ihrem Umfeld an Krebs. Dadurch ist sie noch tiefer eingetaucht in alternative Therapieformen, hat sich mit alternativen Forschern und Medizinern auseinandergesetzt. Zum ersten Mal hat sie sich damit befasst, was eine Krankheit auch mit dem eigenen Seelenleben zu tun haben könnte.

Durch all diese Erlebnisse hat Jutta sich sehr geöffnet für neue Themen und ist dann mit den ätherischen Ölen in Kontakt gekommen. Sie fühlte sich direkt angesprochen und war sehr begeistert von den Ölen und welche Möglichkeiten sie für sie gebracht haben.

Weil sie das Thema so fasziniert hat und sie alles genau durchdringen wollte, war für sie logisch, eine Ausbildung zu machen. Damit hat sie ihre Berufung für die Aromatherapie gefunden. Mittlerweile haben die Öle einen festen Bestandteil in Juttas Alltag. Sie setzt sie zur Prophylaxe, zur Entzündungshemmung oder zum Entspannen ein.

Was passiert, wenn ich an einem Öl rieche?

An dem Beispiel des Lavendel erklärt Jutta die Wirkungsweise der Öle. Zuerst einmal ist es wichtig ein reines Öl und die richtige Lavendelart zu nehmen: Lavendula angustfolia (Echter Lavendel). 

Die chemischen Verbindungen der Öle, die im Fall von Lavendel sedativ und beruhigend wirken, docken an Rezeptoren in der Nase an und werden direkt ins Gehirn übermittelt. Das Riechsystem ist das einzige System, was in direktem Kontakt steht zu dem limbischen System, wo die Emotionen gesteuert werden. Hier werden dann Botenstoffe ausgeschüttet, die dann woanders wirken und uns dadurch zur Ruhe bringen. 

Eine wunderbare Möglichkeit ist auch, sich Duftanker zu setzen. Oder aber die ätherischen Ölen bei körperlichen Symptomen, wie zum Beispiel Entzündungen, anzuwenden.

Die biochemischen Stoffe docken direkt an die Zellen an, die entsprechende Rezeptoren besitzen und lernen: hier kommt was, das mir gut tut als baue ich noch mehr Rezeptoren. Wenn es nicht passt, werden die Stoffe auf normalem Wege wieder ausgeschieden.

Die richtige Anwendung der Öle

Ätherische Öle können über drei verschiedene Wege angewendet werden. Zum einen über das Riechen (bevorzugt für emotionale Themen), über die Haut (Einreiben, Massage) oder auch innerlich. Wenn die Öle für eine innere Anwendung zugelassen sind, nutzt Jutta sie auch gerne zum Kochen. 

Für die richtige Anwendung ist ein gewisses Grundlagenwissen wichtig. Beispielsweise müssen die Öle verdünnt werden und es gibt sogenannte heiße und phototoxische Öle, die starke Reizungen hervorrufen. Hierfür hat Jutta ein gratis Webinar erstellt, welches unter diesem Artikel verlinkt ist. Wenn man sich das Wissen hat, kann man die Öle  wunderbar intuitiv anwenden. 

Ätherische Öle bei Stress

Bei Stress können bestimmte Öle wunderbar unterstützen, weil sie die Botenstoffauschüttung für regulieren können. Hierfür kann man sich auch gut einen Duftanker setzen. Schon allein der Moment, in dem wir für uns in Ruhe ein passendes Öl auswählen oder uns eine Ölmischung herstellen, kann schon etwas beruhigendes und entspannendes haben. Deswegen ist es wichtig, sich bewusst Zeit für diesen Moment zu nehmen und die Öle ganz bewusst anzuwenden. Jutta hat außerdem festgestellt, dass sie im Laufe des weiblichen Zyklus unterschiedliche Öle anders ansprechen können.

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Juttas Tipp für dich

Für eine Mutter in einem sehr stressigen Moment mit ihren Kindern empfiehlt Jutta das Öl Copaiba oder Mandarine und die Anwendung in einem Diffuser (Vernebler), sodass alle im Raum etwas von der Wirkung haben. Auch hier kann man gemeinsam mit den Kindern aussuchen und sich ganz bewusst den Moment nehmen. Die Kinder werden hier selbstwirksam und lieben es. Es entsteht ein stärkendes Gefühl aus der  gemeinsamen Erfahrung. 

Jutta empfiehlt, sich seine täglichen Routinen mit den Ölen zu etablieren. So trinkt sie zum Beispiel jeden Morgen ein Glas lauwarmes Wasser mit Zitronenöl um ihren Stoffwechsel anzuregen und das Immunsystem zu stärken. Abends reibt sie ihre Füße vor dem Schlafengehen ein. Ihren täglichen Begleiter hat sie immer griffbereit in ihrer Nähe: Ein Roll-On mit ihrer Lieblingsölmischung!

Ich hoffe, dass dir das Interview gefallen hat. Hinterlasse uns gern hier unter dem Artikel oder dem Video auf YouTube einen Kommentar. Wir freuen uns über deine Zeilen.

Alles Liebe zu dir,

Deine Kerstin & Deine Jutta

Hier findest du Jutta

Kerstin Böcker inmitten von Zierkirschenblüten

Hey, ich bin Kerstin und ich möchte, dass du dich in deinem Leben wohl fühlst - dass du raus kommst aus dem Stress, Burnout und der Erschöpfung. Ich wünsche dir, dass du lebst und das am besten glücklich.

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