Anna Kromer Porträt

Bedürfnisorientiert kommunizieren mit Anna

In meinem Interview mit der wundervollen Anna Kromer von urlebendig spreche ich mit ihr über ihre Arbeit als Integraler Coach. Du erfährst, wie sie durch ihre systemische Arbeit die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg in Verbindung mit dem Thema Achtsamkeit bringt.

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Mit wem Anna arbeitet

Annas KlientInnen sind vorwiegend Frauen, die schon eine gewisse Selbstreflexion haben - sich aber in bestimmten Themen immer wieder selbst im Weg stehen. Wichtig ist Anna hierbei, dass ihre KlientInnen wieder bei sich ankommen um sich dann wieder zu zeigen, wie sie sind. Sie schaffen einen Zugang zu dem, was sie wirklich brauchen.

Als ein sehr naturverbundener Mensch lässt Anna außerdem die Natur in ihre Arbeit mit einfließen. Aus eigener Erfahrung weiß Anna: Dort kann man am besten zu sich selbst zurückfinden. 

Ein konkretes Alltagsbeispiel

Anhand des Beispiels einer Angestellten, die gerne mehr Geld verdienen will veranschaulicht Anna ihre Herangehensweise an die Probleme ihrer Coachees.

Sie stellt klar, dass sie nicht bei der Umsetzung des Ziels ansetzt, sondern  bei dem Bewusstwerden. Die Gewaltfreie Kommunikation geht davon aus, dass Konflikte mit starken negativen Gefühlen auf ein oder mehrere unerfüllte Bedürfnisse hinweisen.

Und genau dort wird genau hingeschaut: Worum geht es mir da genau? Was brauche ich und was wünsche ich mir? Das ist die Hauptarbeit.

Durch das Bewusstwerden und die bewusste Kommunikation dessen wird eine totale Klarheit, Sicherheit, Kraft und Stärke hervorgebracht. Und genau durch diese Sicherheit wirkt man dann im Gespräch völlig anders.

Dorthin zu kommen ist ein Prozess. Anna empfiehlt deshalb das Üben des Bewusstwerdens in vielen kleinen Alltags Momenten - bevor man damit in die herausfordernden Situationen geht.

Umgang mit Konfliktsituationen: Vom Du zum Ich

In Konfliktsituationen verfällt man oft in Verallgemeinerungen, die nicht direkt beim Empfänger ankommen. Viel besser ist es daher, wenn eine Ich-Aussage formuliert wird.

Statt: “Du sollst nicht immer xy machen.” Besser: “Ich möchte das nicht.”.

Darauf kann dann eine Begründung folgen und das Bedürfnis dahinter benannt werden. Dadurch geht man weg von Anklage und Forderung und ermöglicht dem Gegenüber ganz anders darauf zu reagieren.

Dann kann ein wertschätzender Austausch stattfinden. Eine Begegnung mit dem Gegenüber, dessen Bedürfnisse nicht weniger wert sind. Es findet eine Kommunikation statt und die Situation löst sich im Guten für beide Seiten auf.

Bedürfnisorientiert kommunizieren mit Kindern

Wenn Kindern eine Frage mit Wahlmöglichkeit gestellt wird, sollte ihnen die Möglichkeit gegeben werden, die Frage zu verneinen. Oder andernfalls die Frage als eine persönliche Bitte umformulieren.

Natürlich ist klar, dass ein Kind davon abgehalten werden sollte, auf eine vielbefahrene Straße zu laufen. Im Notfall kann es zu einem Übergriff kommen (in dem man das Kind daran hindert auf die Straße zu laufen) - mit dem starken Bedürfnis dahinter: Leben zu retten.

In diesem Fall wäre eine Wahlfrage wohl eher die schlechtere Wahl.

Der systemische Anteil bei Annas Arbeit

Gerade bei der systemischen Arbeit tauchen oft Muster auf, die aus der Herkunftsfamilie oder Kollektiv übernommen wurden. Bilder, Glaubenssätze oder Ideen zeigen sich zuerst im Kopf, dann in den Worten und endlich in den Handlungen.

Wenn Annas KlientInnen merken, dass sie aus ihrem Inneren heraus eigentlich anders leben möchten, aber irgendwas nicht stimmt - dann kommen sie zu Anna.

Wie der Name urlebendig entstand

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Anna hat durch eine sehr persönliche Erfahrung in der Natur viele Dinge loslassen können. Sie ist in eine unglaubliche Kraft eingetaucht, wie sie sagt. Durch diesen Prozess ist ihr klar geworden, dass man diese Kraft wieder hervorholen kann, in dem man in Freude und Verbundenheit in das Eigene eintaucht - ohne davor wegzulaufen.

Dafür steht der Name: urlebendig.

Annas Tipp für dich: Atmen!

Was kannst du jetzt konkret für dich tun, wenn du in Auseinandersetzungen kommst?

Anna hat folgenden Tipp für dich: Verbinde dich mit dem, was schon da ist! Verbinde dich bewusst mit deinem Atem und schaffe in dir einen weiten Raum. Spüre dich selbst!

Dadurch wird der Zugang zu deinen Gefühlen und Bedürfnissen klarer und du kannst schauen, was gerade gesehen werden will.


Ich hoffe, dass dir das Interview gefallen hat. Hinterlasse uns gern hier unter dem Artikel oder dem Video auf YouTube einen Kommentar. Wir freuen uns über deine Zeilen.

Alles Liebe zu dir,

Deine Kerstin & Deine Anna

Hier findest du Anna

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