Frau läuft draußen mit bunten Luftballons an der Hand

Erschöpfung überwinden – 7 Tipps

Du leidest unter deiner Erschöpfung und willst sie endlich überwinden? Vielleicht hast du schon so manches Mal an Burnout gedacht? Diese 7 Tipps sind kein Allheilmittel, aber sie helfen dir, wieder zu mehr innerer Kraft zu finden und dich auch körperlich zu stärken.

More...

Die 7 besten Tipps, um dich selbst zu stärken

Sage STOPP zur Erschöpfung und befolge zunächst die folgenden 7 Tipps und du wirst merken, dass sie dir gut tun und dich stärken.

Im Video habe ich die Checkliste und das Selfcare Kit erwähnt.

Tipp 1: Die Natur ist ein leidenschaftlicher Helfer

Die frische Luft und die Natur tun wirklich gut. Das merkst du ganz deutlich, wenn du dich ohne etwas tun zu müssen, draußen aufhältst. Sie gibt und einfach Kraft und diese Kraft dürfen wir annehmen. 

Wenn du dich fortan 30 Minuten täglich draußen aufhältst, wirst du merken, dass sich deine Stimmung aufhellt. Das hat mit den Botenstoffen zu tun, die durch das Tageslicht freigesetzt werden. Dabei geht es um das blaue Himmelslicht, das auf deine Netzhaut trifft und dabei hilft Serotonin zu bilden. Serotonin ist dein "Glückshormon". Es hilft dir dabei mehr Kraft zu bekommen, positiver zu denken und dich motivierter zu fühlen.

Hidden Content

Tipp 2: Aktiviere das Kuschel-Hormon

Kuscheln hilft dir sehr. Dein Körper produziert beim Kuscheln Oxytocin, das Kuschelhormon. Das macht wirklich glücklich. Viele große Studien haben belegt, dass Menschen, die mehr körperliche Berührungen erfahren ausgeglichener, zufriedenen und glücklicher sind.

Fällt es dir schwer, dich hinzugeben und dich in den Arm nehmen zu lassen? Das kenne ich sehr gut. Ich weiß, wie sich das anfühlt.

Als es mir sehr schlecht ging, wollte ich immer nur allein sein. Ich wollte niemanden sehen, hören oder sprechen. Berührt werden wollte ich schon gar nicht.

Insgeheim aber habe ich mir diese Berührungen gewünscht. Zulassen konnte ich sie nur nicht, weil ich Angst vor einem Sturzbach an Tränen hatte.

Heute weiß ich aber auch, dass es besser ist, zuzulassen und wenn die Tränen fließen, dann lass sie fließen. Egal. Es wird dir besser gehen. Und sieh es mal so, wenn die Tränen fließen, kann auch endlich ganz viel Druck abfließen.

Und, wenn gerade niemand in der Nähe ist, mit dem du kuscheln kannst, dann schenke dir selbst eine liebevolle Umarmung. Vergiss dabei das Atmen nicht.

Zwei Frauen umarmen sich

Tipp 3: Unterstütze dein lymphatisches System

Gesunde Bewegung tut unheimlich gut und du baust deinen Stress aktiv ab. Unser Körper braucht die Bewegung. Wir sind dafür gemacht und unsere Muskeln und Knochen brauchen regelmäßig Belastung. Suche dir eine passende Art der Bewegung – Fitnessstudio, Yoga, Qi Gong, Schwimmen – es gibt so viele Möglichkeiten.

Wenn dir das nicht zusagt, dann gehe spazieren! Jeden Tag. Oder wähle ein Hometrainingsprogramm!

Theoretisch (und praktisch) würden 5-10 Minuten “intensives” und konzentriertes Training am Tag ausreichen.

Du musst dir also nicht 2 mal pro Woche 2 Stunden oder länger Zeit nehmen und dich ins Studio zwingen. Es geht auch anders. Wichtig ist, dass du niemals deine körperlichen Grenzen überschreitest. Achte dabei immer auf deine Energie. Wenn dich die Bewegung schwächt, dann ist es zu intensiv. Bewegung soll dich stärken.

Interessant ist, dass deine Lymphe mit der Bewegung aktiviert werden. Denn die Lymphe habe keine eigene Pumpe. Das heißt, dass sie von uns aktiviert werden müssen.

Sie beginnen zum Beispiel mit der Bewegung, die wir ausüben, zu arbeiten und können Giftstoffe schneller abtransportieren.

Auch Stressgefühle haben Auswirkungen auf unseren Körper. Die Stresshormone sind aktiv und während dessen, können andere Gifte nicht ausgeschieden werden. Deshalb heißt es vielleicht auch, das Stress Gift sein.

Stelle dir gern vor, wie die Lymphe all deinen Stress sammeln und abtransportieren.

Frau im Top dehnt sich beim Sport

Tipp 4: Finde heraus, wo du stehst

Jetzt wird es etwas kniffelig. Weißt du eigentlich warum du genau in dieser Situation bist? Weißt du, warum du dich so fühlst, wie du dich fühlst?

Nimm dir eine Tasse Kaffee oder Tee. Mache es dir gemütlich und denke darüber nach, was eigentlich los ist.

Lass dich nicht ablenken. Wenn Alltagsgedanken dazwischen kommen, schiebe sie nicht weg, sondern denke diese zu Ende, schreibe sie gegebenenfalls auf, sonst lassen sie dich nicht in Ruhe.

Und dann komme zurück zu deinem Thema!

Stelle dir folgende Fragen, notiere sie auf ein weißes Blatt Papier und schreibe deine Gedanken dazu auf (es darf ganz unsortiert sein, aber schreibe es auf):

  1. Wie fühle ich mich wirklich?
  2. Wie möchte ich mich fühlen?
  3. Was mag ich gern?
  4. Was mag ich überhaupt nicht?
  5. Was möchte ich gern tun?
  6. Was muss ich tun, aber mag es gar nicht tun?

Sei dabei konkret und konzentriere dich auf das, was dir zuerst in den Sinn kommt. Korrigiere dich nicht, weil du glaubst, das wäre Blödsinn oder nicht richtig oder was auch immer.

Schreibe einfach auf!

Mache dazu gern einen Test, um herauszufinden inwieweit du gerade in der Burnout-Spirale gefangen bist.

Hidden Content

Tipp 5: Bleibe ganz bei dir

Es ist egal, wie, was und wann andere Menschen etwas tun oder lassen!!! Du lebst nur dieses eine Leben und es ist dein Leben! Nicht das der anderen.

Also solltest du deine Ideen oder das was du im Tipp 4 aufgeschrieben hast, nicht nach dem Gusto der anderen ausrichten.

Und vielleicht kennst du es, wenn das Gedanken-Karussell einfach nicht aufhören will.

ABER: Du bist erschöpft, weil du dein Eigenes, dein Ich irgendwo im Nirwana verloren hast – weil du deine eigenen Bedürfnisse und Gefühle missachtest.

Konzentriere dich mehr auf dich und deine Bedürfnisse. Stelle für dich klar heraus, was dir wichtig ist.

Du sollst kein*e Egoist*in werden. Dir soll auch das Wohl der anderen nicht egal sein!

Es geht viel mehr darum, wieder mehr zu dir zurück zu finden. Zu fühlen, was mit dir ist und wie es dir geht. Es geht darum, dich selbst zu achten.

Frau geht in Natur spazieren

Tipp 6: Sprich deine Gedanken und Empfindungen aus

Reden hilft ungemein. Rede mit deinem Partner über dich und wie es dir geht, was dir fehlt, welche Ängste du hast und was du gern für dich möchtest oder was du nicht möchtest.

Wenn du keinen Partner hast, dann rede mit deiner besten Freundin oder deinem besten Freund. Eine gute Freundschaft ist genau dafür da. Schütte dein Herz aus und sprich dir all das "Zeug" von der Seele.

Wenn du keine Ratschläge hören möchtest, dann kommuniziere das ganz offen! Sage einfach, dass du dich einfach mal "auskotzen" möchtest, ohne einen noch so lieb gemeinten Ratschlag haben zu wollen. Das ist in Ordnung.

Wir müssen es nur sagen!

Mann legt Frau tröstend den Arm um die Schulter

Tipp 7: Täglich 10 Minuten Me-Time

Jeden Tag 10 Minuten nur für dich sind viel mehr Wert, als einmal im Jahr ein Wellnesswochenende! Klar Wellness im Hotel ist super. Keine Frage. Vielleicht kannst du dir auch das gönnen. Vielleicht magst du sowas auch gar nicht.

Jetzt soll es darum gehen, wie du es schaffen kannst, dir jeden Tag 10 Minuten Zeit nur für dich zu nehmen. Ganz einfach. Mache es zu einem Ritual!

Wenn du dir diese Me-Time so sehr wünschst, dann nimm sie dir. Und erlebe sie dann als Geschenk und sei dankbar.

Oft höre ich die Frage:
"Ja, Kerstin, aber was soll ich denn da tun?"

Meine Antwort:
"Alles, was dich entspannt und dich nährt. 

Alles, was du liebst und gerne tust.

Alles, was dich auf andere (schöne) Gedanken bringt und dir gute Gefühle beschert."

Frau meditiert nahe am Strand nahe zum Meer

Alles Liebe zu dir und ganz viel Erfolg mit diesen 7 Tipps,

Deine Kerstin

Kerstin Böcker inmitten von Zierkirschenblüten

Hey, ich bin Kerstin und ich möchte, dass du dich in deinem Leben wohl fühlst - dass du raus kommst aus dem Stress, Burnout und der Erschöpfung. Ich wünsche dir, dass du lebst und das am besten glücklich.

Wann immer du dich bereit fühlst, starte hiermit:

 Mein Workbook ENDLICH ABSCHALTEN - inklusive 3 Meditationen und einem Video-Tutorial

  • Martin sagt:

    Der Beitrag hat mir gut gefallen. Danke für deine Mühe!!

  • Sabine Adler sagt:

    Es ist unumgänglich eine gesicherte Diagnose zu Grunde zu legen. Bei einer CFS Erkrankung ist zu vielBewegung oder Sport kontraindiziert.
    Da schadet es vielmehr.

  • Heike Bortisch sagt:

    Das klingt alles sehr gut. Ich werde mir es zu Herzen nehmen. Lh

  • >