im No more Burnout Journal schreiben

Warum dir Journaling bei Burnout, Erschöpfung und Stress hilft

Journaling kann dein direkter Weg zu dir selbst sein. Bewaffne dich mit deinem Lieblingsstift und starte deine ganz eigene Reise. Und genau darum geht`s: Wirklich zu dir finden. Es geht nicht darum zu schauen, was “die anderen wie tun” und dich vergleichen. Es geht nur um dich!

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Journaling vs. Tagebuch bei Burnout schreiben

Die beiden Formen der Reflexion sind artverwandt, unterscheiden sich aber in einem ganz wichtigen Detail.

Beim Journaling liegt der Fokus auf deinen Gefühlen und Gedanken. Du fokussierst dich auf dein Inneres und schreibst es mehr oder weniger strukturiert auf. Hier kannst du täglich, mehrmals die Woche oder wöchentlich einer festen Struktur folgen oder es ganz offen und frei gestalten.

Beim Tagebuchschreiben hingegen schreibst du deine Erlebnisse auf. Du reflektierst, was du erlebt hast und hältst es für später fest.

Da wir, während wir einen Burnout erleben oder geradewegs drauf zu steuern, keinen guten Zugang zu uns selbst haben, ist das Journaling in diesem Fall besser geeignet. Lies weiter und du wirst verstehen warum.

Wie genau hilft Journaling?

Das hat etwas mit dem Schreibprozess zu tun. Achtung, ich meine mit dem Stift schreiben. 

Beim Schreiben wird die linke, analytische Gehirnhälfte aktiviert. Die rechte, kreative Gehirnhälfte hat nun die Möglichkeit wirklich aktiv zu sein. Und beim Schreiben kommen dann mal Gedanken und Ideen, die du beim losen Grübeln nicht hättest, weil deine rechte Gehirnhälfte frei arbeiten kann.

So ist es dir möglich, Gefühle wirklich zu benennen, als nur ein diffuses “Ich weiß nicht, wie sich das anfühlt. Es ist einfach nur komisch”.

Aus eigener Erfahrung kann ich dir sicher sagen, dass es ganz angenehm ist, sich erstens Gefühle von der Seele zu schreiben und zweitens zu erforschen, woher die Gefühle kommen, wie sie ausgelöst worden sind und welche Gedanken hier eine Rolle gespielt haben.

Und vor allem - und das finde ich persönlich ganz toll - wenn du weißt, wie deine Gefühle entstehen, kannst du besser damit umgehen. Meistens ergibt sich im Schreiben die Lösung.

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Schreiben ist gleich Loslassen

Schreiben ist ein tiefer Prozess. Dadurch, dass deine kreative Gehirnhälfte so richtig loslassen kann, wirst du so manches Mal feststellen “Warum hab ich da nicht schon früher dran gedacht?”. 

Kommst du richtig in den Flow, schreibst du frei drauf los. Dadurch entlädt sich eine emotionale Kraft. Sie fließt buchstäblich durch deine Hand aufs Papier. Und genau jetzt lässt du los. 

Nach dem Schreiben wird dir die Situation oder du selbst weniger emotional geladen vorkommen - gar nicht mehr so schlimm. Und vielleicht stellst du dir sogar die Frage: “Warum hab ich mich nur so aufgeregt?”

Du denkst, du bist nicht gut im Schreiben?

Es geht beim Journaling nicht darum, den ersten Preis im Schreiben zu bekommen. Es geht um viel, viel mehr. 

Es geht darum, die Welt da draußen mal kurz zu verlassen, um in deine Innenwelt einzutauchen und dich noch besser kennenzulernen.

Wenn du herausfinden willst, warum du dich schnell erschöpft fühlst, ist das Journaling perfekt. 

Wenn ich es nicht selbst erlebt hätte, würde ich dir das hier nicht schreiben.

2016/2017 waren echt bescheidene Jahr für mich. Schrecklicher Burnout mit Nervenzusammenbruch und Hörsturz. Einfach mit Allem, was man so haben kann. An anderer Stelle habe ich dazu mehr geschrieben. 

2018 bin ich zum ersten Mal mit dem Bullet Journal in Berührung gekommen. Das Buch von Ryder Carroll, dem Erfinder der Bullet Journal Methode*, habe ich verschlungen. Und so startete meine Reise des Journalings.

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Zurück zum Thema Burnout, Erschöpfung, Stress und Journaling

Hast du schon mal von Depersonalisierung gehört? Das ist eine Form der Ich-Störung. Sie beschreibt, wie man sich von sich selbst entfernt.

Rudolph Schweizer und Jürgen Koeslin schreiben im Lehrbuch Neurologie und Psychiatrie- Die Heilpraktiker-Akademie, 2. Auflage im Urban und Fischer Verlag: “Das eigene Handeln wird als mechanisch empfunden. Die Person erlebt sich als fremd, verändert oder uneinheitlich.”

Massiver Stress, der im Burnout bzw. in der Erschöpfung eine große Rolle spielt, kann ein Auslöser, dieser Ich-Störung sein.

"Eine Depersonalisierung muss nicht immer einen Krankheitswert haben. Denn extremer Stress, starke Müdigkeit und Alkoholkonsum können dieselben Symptome auslösen. Sie verschwinden, sobald der Körper sich wieder im Normalzustand befindet." schreibt Julia Klinkusch in PraxisVita

Mir ging es in der fünften und sechsten Phase des Burnouts genau so. Ich habe mich kaum noch gefühlt und mich wie ein Roboter verhalten. 

Der Satz “Ich stehe neben mir” hatte zu der Zeit eine echte Bedeutung und fühlte sich gar nicht gut oder gar witzig an. Manchmal sagen wir das einfach so, weil wir uns nicht konzentrieren können oder weil wir aufgeregt sind. Das kennst du sicher auch. Nur das war definitiv anders.

Nun, ich kann nicht mehr dazu schreiben als: Ich stand wirklich neben mir. 

Vielleicht kennst du dieses oder ein ähnliches Gefühl auch.

Warum genau hilft Journaling bei Stress, Burnout und Erschöpfung?

Wie ich weiter oben bereits beschrieben habe, wird beim Schreiben deine rechte Gehirnhälfte aktiver - sie kommt endlich mal zum Zuge. 

Das hilft dabei, kreative Prozesse anzustoßen. Und wir wissen, dass Kreativität in deinem Inneren entsteht. So kommst du vom Außen ins Innere und du gelangst wieder in deine Gefühlswelt.

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Du bekommst:

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Was brauchst du zum Beginn deiner Journaling-Reise

Im Prinzip kannst du mit deinem Lieblingsstift und einem Notizbuch starten. Du brauchst eigentlich nichts weiter. 

Aber ich weiß - weil es mir auch so ging - das ein weißes Blatt Papier “Angst” machen kann. 

Und die Frage “Mache ich das richtig?” ist gerade bei Burnout und Erschöpfung immer im Hinterkopf. Richtig? 

Perfektionismus, nicht NEIN-sagen können, immer da sein und helfen und niemal nichts einfach mal nur für dich da sein sind nur ein paar Eigenschaften, die dich in die Erschöpfung gebracht haben. 

Das ist der Grund, warum ich als Expertin für Burnout-Prävention, dir empfehle gerade zu Beginn einer festen Struktur zu folgen.

Diese Struktur erlaubt dir zu dir selbst zu finden und weniger die Ausrede im Kopf zu haben, jetzt doch nicht schreiben zu können, weil dir nichts einfällt. 

Ich persönlich habe deshalb zum Journaling auch das 6-Minuten-Tagebuch* genutzt. Einfach um ein Gefühl dafür zu bekommen. Schon ganz bald habe ich damit wieder aufgehört und bin meinen eigenen Fragen an mich selbst gefolgt.

So kam es dazu, dass ich ein eigenes Journal speziell bei Burnout, Erschöpfung und Stress kreiert habe.

Das Unterbewusstsein zur Hilfe holen

Als Hypnosetherapeutin liebe ich die Arbeit mit dem Unterbewusstsein, weil es einfach eine ganz angenehme und sanfte Art ist, Probleme schnell und nachhaltig zu lösen. 

Im Schreibprozess wird dein Unterbewusstsein “wach” und arbeitet mit dir, indem du deine Gedanken und Gefühle in Worte fasst. Du bist so bei dir und in deiner ganz eigenen Welt, dass das Tor weit offen ist, für die schönen und heilenden Botschaften aus deinem Unterbewusstsein. 

Beim Journaling wirst du ganz neue Erkenntnisse erlangen können, die dir sonst vielleicht verborgen bleiben. 

Erlaube dir eine neue Herangehensweise an deine Erschöpfung und probiere das Schreiben eines Journals aus. 

Ich schreibe in meinem Journal

Die größte Errungenschaft

Du selbst zu sein ist dein wahres Geschenk für dich und die Welt. 

Ralph Waldo Emerson hat gesagt: “Du selbst zu sein in einer Welt, die dich ständig anders haben will, ist die größte Errungenschaft.” 

Es ist eine Errungenschaft ganz sicher und es ist die größte Herausforderung, wenn du der Erschöpfungs-Spirale entkommen möchtest. 

Wir erschöpfen, weil wir nicht wir selbst sind, weil wir uns biegen und brechen, um anderen Menschen zu gefallen. Nicht weil wir das bewusst wollen, sondern weil wir glauben - ganz tief in uns - das wir das müssen.

So reden wir ganz unbewusst, was wir alles tun MÜSSEN ohne wirklich darüber nachzudenken, was wir wollen. 

Ich weiß, dass das Leben nicht immer einfach ist und dir nicht jederzeit eine Hand oder eine Schulter geboten wird, um dich einfach mal auszuheulen oder gar zu schreien. 

Aber ich weiß, dass du selbst es sein darfst, der/die dir zuerst die Hand hält. Und das ist der wichtigste und erst Schritt - mit dir selbst Freundschaft schließen, akzeptieren und losgehen. Für dich. Mit diesem Schritt beginnt die Reise zu dir selbst.

Vergiss nie: Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben!

Ich hoffe, dass ich dich mit diesem Artikel inspirieren konnte und dich dem Aufschreiben deiner Gedanken und Gefühle näher gebracht habe. 

In meiner Arbeit mit meinen Klient*innen ist das Schreiben immer wieder ein ganz wichtiger Teil in der Zusammenarbeit. Weil wir einfach einen tieferen Zugang zum eigentlichen Problem finden.

Alles Liebe zu dir,

Deine Kerstin

Herzens-Empfehlungen:

Das Buch: Die Bullet Journal Methode von Ryder Carroll.*

Die Webseite von Lea & Theresa punktkariert.de, wo du alles zum Thema Bullet Journal findest.

Und ganz klar mein Journal: "NO more BURNOUT Journal - No Burnout. More Journal."

*Affiliatelink, weil Herzensempfehlung.

Ich und mein Journal

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