Was der Mandelkern mit dem Wohlfühlen zu tun hat Teil 1

Der Mandelkern und dein Wohlbefinden

Was hat der Mandelkern, also deine Amygdala, mit deinem Wohlbefinden zu tun? Diese Frage beantworte ich in diesem Artikel (Teil 1).

Und was du tun kannst, um dein Wohlbefinden zu steigern, beantworte ich dir im zweiten Artikel dieser Blogartikel-Serie.

Lass uns in dein Inneres schauen und die Zusammenhänge beleuchten.

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Wohlfühlen - Was bedeutet das eigentlich?

Wenn wir uns so richtig wohlfühlen, dann ist irgendwie alles im Lot. Wir spüren weder Wehwehchen noch sind wir emotional belastet. Alles ist tutifruti. 

Das heißt, dass wir uns körperlich und seelisch wohlfühlen. 

Vielleicht konntest du an dir selbst schon beobachten, dass dein seelisches Befinden deinen Körper beeinflusst und andersherum genauso. Wenn es dir körperlich nicht so gut geht, geht es dir seelisch auch nicht so gut. 

Egal auf welcher Ebene etwas nicht so gut ist, spielt es für die andere Ebene eine Rolle und wirkt sich irgendwie energetisch aus. 

Genauso, wie unsere Energie sinken kann, wenn etwas nicht so ist, wie es sein soll, so kann sie auch steigen, wenn wir etwas tun, was uns gut tut - egal auf welcher Ebene. 

So können wir zum Beispiel mit Meditationen unsere Emotionen beeinflussen, die dann wiederum unseren Körper beeinflussen. Sie steigern unsere Energie.

Wenn wir uns körperlich wohlfühlen

Fühlen wir uns körperlich wohl, sind wir mit unserem Körper gut verbunden. Wir meckern nicht über unser Aussehen, sondern wir sind gut mit unseren Körpern. 

Wir fühlen uns wohl in unserer Haut.

Und wenn wir uns körperlich wohlfühlen, fällt es uns leicht uns hübsch zu machen, uns gut zu kleiden. Wir stehen nicht ewig vor dem Schrank und wissen nicht, wie wir unsere "Schwachstellen" kaschieren sollen, sondern wir wählen Kleidung, die gerade unserer Stimmung entspricht und fühlen uns dementsprechend wohl darin. 

Genauso ist es mit körperlicher Zuneigung. Wenn wir eins sind mit unserem Körper fällt es uns leicht, körperliche Zuneigung anzunehmen, aber sie auch zu geben. 

Komplimente nehmen wir (wenn auch nur innerlich) dankend an und freuen uns darüber.  

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Wenn wir uns seelisch wohlfühlen

Fühlen wir uns seelisch wohl, sind wir emotional gestärkt. Dann passiert es uns nicht, dass wir wütend werden oder anfangen zu weinen, wenn etwas nicht so ist, wie es sein sollte oder etwas nicht so klappt, wie wir es uns vorgestellt haben. 

Wir sind stressresistenter. 

Und wir denken im Jetzt, wir sind im Moment und genießen diesen Moment, egal was wir gerade tun und wenn es das Nichtstun ist. 

Wir denken nicht an unsere Vergangenheit, an das was wir hätten tun oder lieber nicht tun sollen. Wir denken auch nicht an unsere Zukunft, was wir noch alles müssen. Wir sind im Jetzt.

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Was hat nun deine Amygdala mit deinem Wohlbefinden zu tun?

Die Amygdala ist ein Teil des Gehirns. Dieser Teil wird auch Mandelkern genannt, weil er aussieht, wie ein Mandelkern. 

"Die Amygdala steuert - zusammen mit anderen Hirnregionen - unsere psychischen und körperlichen Reaktionen auf stress- und angstauslösende Situationen. Treffen bei ihr Signale ein, die höhere Aufmerksamkeit erfordern, zum Beispiel, wenn etwas neu oder gefährlich ist, dann feuern ihre Nervenzellen. Wir werden wacher und aufmerksamer. Dies geschieht bereits, bevor wir die Gefahr bewusst erkennen. Ab einer bestimmten Schwelle der Nervenaktivität setzt die Amygdala die Stressreaktion in Gang und aktiviert so die Kampf- und Flucht-Reaktion." schreibt die Techniker Krankenkasse.  

Sobald Gefahr anzunehmen ist, informiert die Amygdala den Hypothalamus. Dieser schüttet im Zuge dessen verschiedene Hormone aus, die im Körper so einiges bewirken. Das ist der "langsame" Weg.

Muss schnell gehandelt werden läuft der Reaktionsprozess von der Amygdala sofort über das sympathische Nervensystem. Jetzt werden Katecholamine ausgeschüttet, die sofort eine Flucht oder einen Kampf möglich machen. Der Körper ist sozusagen vorbereitet.

Insgesamt ist das ein komplexer Vorgang, den du dir sehr gern auch auf dieser Seite (dasgehirn.info) anlesen kannst. Ich mag es Dinge zu ergründen und zu wissen, warum etwas wie ist. Vielleicht magst du das auch, dann lies gern nach.

Wir gehen "langsam"

In unserem Alltag gehen wir häufig bis ständig den langsamen Weg. Bezeihungsweise gehen wir selbst nicht langsam, sondern unsere Amygdala informiert ständig unseren Hypothalamus, dass Gefahr im Verzug ist. 

Und der Hypothalamus bringt hormonelle Prozesse in Gang. So leben wir ständig in Angst oder haben das Gefühl fliehen zu müssen. Das ist Stress.

Hormone, Hormone, Hormone

Das gesamte Gebiet der Hormone und deren Zusammenspiel ist noch lange nicht in der Tiefe erforscht. Aber die Forscher sind dran. 

Wie die Amygdala reagiert und wie sie den Hypothalamus informiert, der dann loslegt und uns auf Gefahren vorbereitet, ist ein Vorgang der schon seit vielen Jahren immer wieder untersucht wird. 

Was herausgefunden wurde, ist, dass unser Körper viele Prozesse durchläuft und Reaktionen hervorgerufen werden, die uns auf Kampf oder Flucht vorbereiten.

Unteranderem will der Körper Energie sparen, wenn "Gefahrenstimmung" im Körper herrscht. Wir sollen ja schließlich fliehen oder kämpfen können und dafür brauchen wir Energie. Das heißt, dass zum Beispiel die Verdauung zurückgeht und nur noch eingeschränkt funktioniert. Auch die Sexualfunktion geht zurück. 

Die Hormone bewirken, dass der Muskeltonus steigt. Wir bekommen Verspannungen.

Blutdruck und Puls sind erhöht und wir haben mehr Blutzucker. 

Unser Blut gerinnt schneller. So schützt sich der Körper vor Blutverlust. In einer Kampfsituation von Vorteil.

Stress im Alltag

Das wahre Leben

Wie sieht es denn aus im Alltag? Wie ist es wirklich? 

Die meisten Menschen sind im Dauerstress. Und genau dieser Dauerstress versetzt die Amygdala in Alarmbereitschaft und sie beginnt zu informieren. Hormone werden ausgeschüttet und der Körper reagiert, wie er gar nicht reagieren müsste. Denn eigentlich gibt es keinen Grund.

Es ist kein Grund zu kämpfen oder zu fliehen, wenn der Chef in der Tür steht.

Es ist auch kein Grund, dass wir unseren Körper in Alarmbereitschaft versetzen, weil wir nicht geschafft haben unsere ToDo-Liste abzuarbeiten. 

Im Kopf vieler Menschen ist das Wort "MÜSSEN" so präsent, dass sie sich innerlich immer wieder so unter Druck setzen und sich kaum Pausen erlauben. 

Selbst dann, wenn sie sitzen und Kaffee trinken. Denn im Kopf geht es weiter mit dem was sie noch alles müssen und was sie in der Vergangenheit gemusst hätten und was sie in ihrer Zukunft alles noch tun müssen. 

Die meisten Dinge - und seien wir jetzt mal ganz ehrlich - geben uns wirklich keine Grund zu fliehen oder zu kämpfen. 

Für unsere Amygdala ist es aber so. Sie unterscheidet nicht, was in Wirklichkeit passiert. Selbst wenn du nur an eine angstbesetzte Situation denkst, feuern deine Amygdala und dein sympathisches Nervensystem los und bereitet dich auf das Schlimmste vor.

So haben wir keine Lust auf unseren Partner. Wir zeigen weniger Zuneigung. Wir sind müde und erschöpft, als würden wir ständig einen Marathon laufen. Wir sind unkonzentriert und beschäftigen uns gedanklich viel zu viel mit negativen Dingen. 

"Was wäre wenn Szenarien" die oft nicht gut ausgehen, sind im Kopf omnipräsent. 

Vielleicht ist der größte Stress, den wir fühlen gar nicht von Außen gemacht, sondern ein eigenes Gedankenkonstrukt.

Was glaubst du?

Schreibe deine Gedanken dazu in den Kommentar.

Alles Liebe zu dir,

Deine Kerstin

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