Kerstin im Winter am Strand

Positivität – einmal umdenken bitte

Positivität ist gerade für Menschen, die Burnout oder tiefe Erschöpfung erlebt haben oder mitten drin sind, gar nicht so leicht. 

Warum Positivität und positiv denken sich ergänzen aber keinesfalls das Gleiche sind und wie du mehr Positivität in dein Leben bringst, erkläre ich dir in diesem Blogartikel.

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Was ist eigentlich Positivität? Und was bedeutet positives Denken?

Positivität ist eine Grundhaltung. Das heißt, dass wir unsere Aufmerksamkeit gezielt auf das Positive richten. Es heißt allerdings NICHT, dass es nichts Negatives geben darf! 

Wir bewerten unsere Erfahrungen positiv, färben sie dabei aber nicht um. 

Positiv denken bedeutet, dass wir das Negative ausklammern bzw. es übertünchen. Zum positivem Denken gehören zum Beispiel Affirmationen. 

Der Unterschied

Der Unterschied ist also recht gewaltig, vor allem für Menschen, die sich sehr gestresst und erschöpft fühlen. Oder Menschen, die mitten im Burnout stecken.

Du kennst vielleicht die Aussage: "Denk doch mal positiv!" 

Wahrscheinlich siehst du dann rot oder bist einfach nur angenervt.

Und ganz ehrlich, wie sollst du positiv denken, wenn du nicht einmal weißt, wie du diesen Tag “überleben” sollst.

Es ist zwar schön positiv zu denken, indem wir tolle Affirmationen vor uns hin säuseln, aber wenn sie nicht ankommen, bringen sie herzlich wenig. 

Allerdings schließt die Positivität das positive Denken nicht aus!

Wie bringen wir Positivität und positives Denken zusammen

Gehe wir jetzt kurz davon aus, du hättest die Positivität in deinen Alltag gebracht und bist darin "sattelfest". Jetzt könntest du zum Beispiel das positive Denken integrieren, indem du Affirmationen sprichst, die deine positive Haltung unterstützen. 

Wie das aussehen kann, zeige ich dir weiter unten anhand eines Beispiels.  

Positivität ist übrigens ein Begriff, der aus der Positiven Psychologie stammt. Und an diesem Buffet von wirklich guten Tools bediene ich mich in meinen Coachings und auch Kursen.

Wie kannst du nun mehr Positivität in dein Leben bringen? 

Dazu möchte ich dir eine Geschichte erzählen, die ich auf nur-positive-nachrichten.de gefunden habe, erzählen. Sie beschreibt sehr treffend, was passiert, wenn wir uns in negative Gedankenmuster verstricken.

Die Geschichte vom Frosch und dem Tausendfüßler

Ein Tausendfüßler war unterwegs auf seinen tausend Füßen. Eines Tages begegnete er einem Frosch. Der Frosch, der ein Philosoph war, beobachtete ihn eine Weile und machte sich Sorgen. Es war schon schwierig, auf vier Füßen zu gehen, doch dieser Tausendfüßler lief sogar auf tausend Füßen. Das war ein Wunder! Wie entschied der Tausendfüßler, welchen Fuß er zuerst versetzen musste und welchen dann und welchen danach? Also brachte der Frosch den Tausendfüßler zum Stehen und stellte ihm die Frage: "Du stellst mich vor ein Rätsel. Es gibt da ein Problem, das ich nicht lösen kann. Wie läufst du? Wie kriegst du das hin? Es scheint ein Ding der Unmöglichkeit!"

Frosch auf einem grünen Blatt

Der Tausendfüßler antwortete etwas erstaunt: "Ah, ich laufe schon mein ganzes Leben lang, aber ich habe eigentlich noch nie darüber nachgedacht. Nun, da du mich fragst, werde ich mal darüber nachdenken und dir dann antworten." 

Zum ersten Mal entstanden Gedanken im Bewusstsein des Tausendfüßlers. Und ja, der Frosch hatte Recht – welchen Fuß musste er zuerst versetzen? Der Tausendfüßler stand ein paar Minuten da, er konnte keinen Fuß mehr rühren. Er schwankte und fiel um.

Und er sagte zu dem Frosch: "Stelle diese Frage bitte nie wieder. Ich laufe schon mein ganzes Leben lang herum und hatte nie Probleme damit, doch nun hast du mein Todesurteil unterzeichnet! Ich kann keinen einzigen Fuß mehr versetzen und wie soll ich das dann erst mit wohl tausend Füßen?" 

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Von Negativität hin zu Positivität

Neu laufen lernen ist das gleiche, als wenn wir von Negativität hinzu Positivität wollen.

Wir müssen zunächst lernen, wie das mit der Positivität geht und wie es uns im Alltag eine große und sehr hilfreiche Stütze sein kann. 

Die Geschichte vom Tausendfüßler und dem Frosch hat dir gezeigt, wie es ist, wenn du zu viel nachdenkst. 

Lass uns das nun auf negative Gedankenspiralen beziehen. Wenn wir immer wieder negativ denken und ein negativer Gedanke den nächsten jagt, kommen wir aus dieser Spirale schwer raus.

Du wirst immer trauriger oder wütender.

Irgendwann reagiert dein Körper. Deine Muskeln spannen sich an. Dein Kopf brummt und dein Nacken schmerzt. Vielleicht hast du sogar Herzklopfen und das Gefühl von Panik. 

Egal in welche Richtung - Der Gedanke steht immer vor dem Gefühl 

Wir sind wirklich gut im Denken - egal in welche Richtung. 

Und wenn wir doch so gut darin sind, können wir gleich die richtige Richtung wählen.

ABER ACHTUNG: Es gibt eben auch Dinge im Leben, die einfach nur Mist sind, woran wir gerade in dem Moment und auch später erstmal nichts Gutes finden! Vielleicht kommt irgendwann ein Moment, der dir zeigt, was es dir trotz dem Negativem auch Gutes gebracht hat. 

Ganz wichtig finde ich, dass wir uns selbst nichts vormachen oder uns etwas Schön reden! Genauso wichtig, wie wir uns die Dinge selbst nicht schlechter gestalten, reden, denken sollten als sie tatsächlich sind.

Vor ein paar Tagen schrieb mir eine ganz liebe Kundin, dass sie mein letzter Newsletter wieder daran erinnert hat, dass der Gedanke immer vor dem Gefühl steht. 

Sie ist sehr dankbar für die Erinnerung, weil sie jetzt wieder bewusster mit ihren Gedanken ist und schneller erkennt, wann sie beginnt in die Negativ-Spirale zu geraten. 

Positivität im Alltag

Kerstins Auge

Mir hilft grundsätzlich die Frage: Was will mir das zeigen/sagen/beibringen?

Als ich meinen eigenen Burnout erlebt habe, stand davor ein stark herausforderndes Erlebnis - die Blutkrebserkrankung meines Sohnes. Wir waren 2 Jahre “gefangen”. So habe ich es erlebt - als gefangen sein im Schmerz und Leid.

Als es ihm besser ging und wir dort raus waren, gab es den Moment der großen Stille in mir. Alles brach zusammenbrach: mein Nervenkostüm, meine Seele, mein ICH. 

Nichts mehr war wie zuvor und das ist es auch heute noch nicht. Alles ist anders. Aber nicht schlechter!

Ich brach zusammen und stand wieder auf. 

Und auch dafür war wieder ein Moment verantwortlich - ich nenne ihn ganz liebevoll den Augenöffner-Moment.

Also: Was hat mir das gebracht/gezeigt?

Nun hätte ich damals in meinem Leid bleiben können, ich habe mich aber entschieden in die Positivität zu gehen und mir ganz aktiv angesehen, was mir das alles, außer Schmerz, Leid, viele Tränen, schlaflose Nächte, Angst, Panik, Wut und Groll, gebracht hat. 

  1. Ich habe gelernt, dass ich ein sehr gutes Bauchgefühl habe und darauf vertrauen darf, weil es mich auch in der schlimmsten Zeit meines Lebens nicht im Stich gelassen hat.
  2. Ich habe gelernt und in der Tiefe meines Herzens gespürt, dass ich eine Löwenmutter bin.
  3. Ich habe erkannt, dass ich die Gabe habe schnell zu erfassen, die Dinge zusammenzubringen, zu analysieren und genau den Punkt zu bringen - ich weiß einfach, worauf es ankommt, wenn "die Kacke am dampfen" ist.
  4. Und ich durfte sehen und fühlen, welch starke Verbindungen zwischen all meinen engsten Familienmitgliedern bestehen.

Das sind sehr wertvolle Ergebnisse, die mich heute noch durch herausfordernde Momente führen und immer wieder bestärken.

Genau das bedeutet Positivität! Ich erlebe einen negativen Moment, der als negativer Moment stehen bleiben darf. Er wird nicht durch “transformierende” Arbeit verweichlicht oder verschönt, er wird nicht umgekehrt oder was auch immer.

Der Unterschied zum positiven Denken ist die Sichtweise, bzw. dann auch die Grundhaltung. Und das ist tatsächlich etwas, was wir “trainieren” und in unseren Alltag integrieren können. 

Affirmationen, also positives Denken, können diese Ergebnisse, die ich für mich herausgearbeitet habe, unterstützen/untermauern und "haltbarer" machen. So verbinden wir Positivität und positives Denken zielgerichtet miteinander.

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Die 3-Schritte-Formel für mehr Positivität im Alltag

  1. Werde dir deiner Gedanken bewusst.

  2. Erlaube dir deine Gedanken anzupassen - in Richtung Positivität.

  3. Spüre deine Gedanken. Spüre, wie sich dein Gefühl zu dir verändert. Nimm dich selbst wahr.

Wenn wir soweit sind, dass wir den positiven Gedanken annehmen können, werden wir spüren, wie dieser Gedanke unsere Seele nährt. Und sobald das passiert erlauben wir uns, uns selbst anzuerkennen und uns zu werten. 

Dabei können Übungen, die dein Selbstwertgefühl steigern sehr hilfreich sein, um dich überhaupt in die Richtung der Positivität zu bringen.

Dazu möchte ich hier eine kleine Liste mit dir teilen, woraus du dir gern das herauspicken darfst, was sich gerade gut anfühlt. Meine Empfehlung ist, dass du nicht mehr als 3 Dinge wählst, lieber nur 1 und diese, statt mehreren Dingen, regelmäßig umsetzt.

Eine Liste mit “kleinen” Ideen:

Erlaube dir ... 

  • weniger Medien zu konsumieren.
  • gesund zu essen.
  • genügend Wasser zu trinken.
  • in Ruhe zu sein und Pausen zu machen.
  • zu singen.
  • zu tanzen.
  • an der frischen Luft zu entspannen.
  • Yoga zu machen.
  • zu meditieren.
  • gute Gespräche zu führen.
  • glücklich zu sein.
  • mit anderen Menschen zu lachen.
  • Witze zu erzählen.
  • ein schönes Buch zu lesen.
  • etwas Neues auszuprobieren.
  • Dankbarkeit zu zelebrieren.
  • mehr zu kuscheln.
  • deine Liebe mitzuteilen.
  • deine Familie zu umarmen.
  • dich selbst zu umarmen.
Die Sonne in den Händen halten

Alles Liebe zu dir, 

Deine Kerstin

Selbstfürsorge mit Kerstin

Hey, ich bin Kerstin und ich möchte, dass du dich in deinem Leben wohl fühlst - dass du raus kommst aus dem Stress, Burnout und der Erschöpfung. Ich möchte, dass du lebst und zwar glücklich.

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