Selbstfürsorge mit Kerstin Böcker

Selbstfürsorge ist die beste Burnout Prävention

Du bist nicht egoistisch, wenn du dich mit Selbstfürsorge beschäftigst. 

Ganz im Gegenteil. Denn Selbstfürsorge hilft nicht nur dir, sondern auch deiner Familie und deinen Mitmenschen.

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Ausgeglichenheit

Wenn du ausgeglichen bist und dich wohl fühlst, profitiert deine Familie enorm, aber auch andere Menschen, wie zum Beispiel Freunde und Kollegen. Genauso wie du selbst.

Du hast erstens bessere Laune und zweitens mehr Energie. 

Kümmerst du dich um deine Energiereserven und füllst sie mit praktischen Selbstfürsorge-Übungen immer wieder auf, erreichst du, dass du dich ausgeglichener und wohler fühlst. 

Selbstfürsorge heißt nicht, dass du dich stundenlang nur mit dir selbst beschäftigen sollst. 

Ganz im Gegenteil. Selbstfürsorge muss alltagstauglich sein und sie darf dich auf keinen Fall stressen. 

Schön ist es, wenn sie einfach in deinen Alltag immer mal wieder einfließen darf. 

Stell dir vor ...

Stell dir vor, du stehst morgens schon gut gelaunt aus deinem Bett auf, weil du vor dem Aufstehen schon an deine Selbstfürsorge denkst und eine kleine Übung machst, die weniger als 5 Minuten dauert. 

Wie würde dann dein Tag verlaufen? 

Stell dir vor, du kannst zwischendurch einfach so, sogar in einer Warteschlange im Supermarkt, eine Übung machen, die deine Energie steigen lässt und negative Gedanken in positive Gedanken verkehrt. 

Das wäre doch toll. 

Die Frage ist nur: Würdest du an solche kleinen Alltagshelfer denken und sie für dich wirklich nutzen?

Die Zeit

Die Zeit spielt dabei ein große Rolle. Nicht nur die Zeit, die wir nicht MEHR investieren wollen, sondern auch die Zeit, die es braucht um etwas zu verinnerlichen. 

Neue Gewohnheiten zu üben ist eigentlich einfach. Wir müssen es einfach eine zeitlang täglich tun. 

Dieses MUSS dahinter macht vielen Menschen leider oft einen Strich durch die Rechnung. Es ist mit einem negativen Gefühl verbunden. Und schon wird es schwer, diese eine Sache täglich zu üben, dass es zur Gewohnheit wird. 

Wenn wir allerdings in einer Gruppe üben oder angeleitet werden, sieht es gleich ganz anders aus. Vielleicht haben wir unterschwellig dieses MÜSSEN im Gefühl, aber durch das soziale Miteinander fühlt es sich nicht so schwer an. Ganz im Gegenteil. Es macht sogar Spaß etwas Neues zu lernen. 

Um neue Gewohnheiten einzuüben brauchen wir im Schnitt 21 Tage. Sicherer sind 28 Tage. So sagen es verschiedene Untersuchungen.

Und mal ganz ehrlich: Ich brauche definitiv 28 Tage, vielleicht sogar ein bisschen mehr. 😉

Es ist so Vieles möglich

Wir haben alle Möglichkeiten. Warum nutzen wir sie nicht? 

Dafür gibt es eine Erklärung. Wir Menschen sind Gewohnheitstiere und wir können uns sogar an negative Gedanken und Emotionen gewöhnen. Wir schaffen es auch, uns süchtig nach diesen negativen Gefühlen zu machen. Unglaublich oder? Und wenn dann mal etwas anders ist, ist es zunächst komisch und unser Körper versucht uns in die andere Richtung zu ziehen. 

Also immer dann, wenn du eine neue Gewohnheit einüben möchtest, zum Beispiel am Morgen eine kleine Meditation üben, zeigt dir dein Körper, dass er das jetzt nicht will. Er will der Gewohnheit nachgehen, sofort zur Toilette zu gehen, auf dem Handy nach den neuesten Nachrichten zu sehen, duschen, anziehen, Kaffee kochen usw.. Meditieren gehört bislang noch nicht dazu. 

Vielleicht tust du dann genau das, was dein Körper will. Denn er will diese Hormone produzieren, die genau das Gefühl machen. Das Gefühl etwas zu müssen und schon jetzt angespannt zu sein.

Selbstfürsorge ist nicht egoistisch

Was wäre, wenn

Wenn du nun Übungen für deine Selbstfürsorge übst und sie immer wieder in deinen Alltag einbaust, wird sich dein Körper auch daran gewöhnen. Es gehört dann sozusagen dazu. 

Was wäre, wenn du nun durch diese Übungen, wieder mehr zu dir findest und weniger nach Außen orientiert bist? Denn deshalb, weil wir häufiger nach Außen als nach Innen orientiert sind, sind wir unausgeglichen und angespannt. Wir reagieren mehr als das wir agieren. 

Schließe doch mal kurz deine Augen und produziere vor deinem inneren Auge einen neuen Film. Frage dich, wie es dir geht, wenn du mehr „ICH“ im Fokus hast. Frage dich, wie es wäre, wenn du Zeit für dich nutzt, dass es dir gut geht und deine Energie steigt. Frage dich auch, was sich dadurch alles ändern würde. 

Mach diese Übung unbedingt!

Und wenn du gerade dabei bist, dann stelle dir noch die folgenden Fragen:

Was will ich absolut nicht mehr?

Was will ich wirklich?

Nimm dafür ein DIN A4 Blatt und falte es in der Mitte. Schreibe auf die eine Seite zunächst alles auf, was du nicht mehr willst. 

Das fällt uns meistens etwas leichter. 

Wende dann das Blatt und schreibe auf, was du wirklich willst.

Klarheit

Je mehr Klarheit wir haben, desto klarer können wir nach Außen kommunizieren. Auch das ist in meinen Augen Selbstfürsorge. Du sorgst für dich, in dem du dir über dich und dein Leben Klarheit verschaffst, die du leicht und ohne emotionale Schwere nach Außen kommunizieren kannst. 

Es ist immer wieder interessant zu sehen, dass es bei den Worten vielleicht, mal sehen, ich weiß nicht so recht, aber, naja mal sehen, Schwierigkeit im Dialog gibt. Die Kommunikation wird angespannt und anstrengend. Oder auch wenn wir weniger uns mitteilen, sondern unserem Gegenüber sagen, was er oder sie alles falsch macht oder die Meinungen falsch sind.

Ohne eigene Klarheit sieht es in uns selbst genauso aus - angestrengt, angespannt, unruhig, wütend, traurig.

Es lohnt sich wirklich hin zu sehen.

Es lohnt sich natürlich am meisten für dich. Aber es lohnt auch deiner Familie, deinen Freunden, deinen Kollegen und anderen Menschen mit denen du zu tun hast, wenn du dich um dich selbst kümmerst. 

Und wie du nun sehen kannst: Selbstfürsorge ist auf keinen Fall egoistisch!

Alles Liebe zu dir,

Deine Kerstin

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