Bist du ein Workaholic?

Du bist ein Workaholic? 3 Tipps zur Burnout-Prävention

“Ein Workaholic ist jemand, der sich nur schwer von seiner Arbeit lösen kann, übermäßigen Genuss bei der Arbeit verspürt und sein Leben auf die Arbeit ausrichtet.” So steht es im Wörterbuch.

Ich glaube, dass sich niemand zwingt ein Workaholic zu sein. Sondern, dass ein Workaholic einfach gern arbeitet und das was er da tut auch wirklich gern macht, weil es ihm gute Gefühl beschert.

Aber, ist das alles zuträglich und wirklich gut? Und sind diese guten Gefühl wirklich gute Gefühle?

Lass mich dir diese beiden Fragen im Artikel beantworten und finde heraus, ob du ein Workaholic bist.

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Bist du ein Workaholic?

Zunächst einmal wollen wir herausfinden, ob du wirklich ein Workaholic bist. 

Diese 7 Kriterien des American Addiction Center beschreiben einen Workaholic:

  1. Du fokussierst dich darauf, noch mehr Zeit aus deinem Zeitplan herauszuholen, um noch mehr zu arbeiten.

  2. Du arbeitest oft länger, als du eigentlich wolltest.

  3. Du nutzt Arbeit, um mit Gefühlen der Hilflosigkeit, Schuld, Ängsten oder Depressionen klarzukommen.

  4. Du ignorierst die Sorgen, die deine Familie und Freunde gegenüber deinem Arbeitspensum äußern.

  5. Du verspürst Stress, wenn du nicht arbeiten kannst.

  6. Hobbys, Sport und andere Freizeitaktivitäten streichst du aus deinem Kalender, um mehr arbeiten zu können.

  7. Du spürst negative gesundheitliche Auswirkungen durch deine Arbeit.

Du brauchst nur 4 Kriterien bestätigen, um dich als Workaholic zu bezeichnen. 

Durch das “Nicht-mehr-Abschalten-Können” bist du in einer Dauerstress-Schleife gefangen. Dein Körper ist permanent in Alarmbereitschaft. 

Was das bedeutet, erkläre ich dir in diesem Artikel.

Aber wie bist du eigentlich in diese Spirale geraten?

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Der Mensch ist ein “Herdentier”

Wir Menschen sind Herdentiere und brauchen Zustimmung von anderen Menschen, genauso, wie den Austausch und das miteinander Teilen von Erfahrungen.

Die Zustimmung von anderen gibt uns in erster Linie ein positives Gefühl und weil wir es mögen, uns gut zu fühlen, versuchen wir das, was wir getan haben beim nächsten Mal noch besser zu machen, um noch mehr Anerkennung/ Zustimmung zu bekommen. 

Es kann soweit kommen, dass wir uns über unsere Arbeit als Person definieren. Nicht mehr wir als Person, sind die Person, sondern nur noch in Verbindung mit der Arbeit. Also nach dem Motto “Nur, wenn ich arbeite bin ich gut.”

Nicht jeder Mensch ist so, das ist klar. Und warum manche Menschen das Bestreben haben mehr zu tun, um noch mehr Anerkennung zu bekommen, möchte ich in diesem Beitrag nicht weiter beleuchten. Denn das kann ganz verschiedene Gründe haben. Und mir ist es ganz wichtig, nicht nach Schuldigen zu suchen. Denn Schuld hat hier niemand!

Lass uns schauen, was möglich ist, um dich und deine Gefühlswelt davon zu überzeugen, dass es auch anders geht.

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Gute Gefühle braucht jeder

Wir alle brauchen gute Gefühle. Und du als Workaholic ziehst deine “vermeintlich” guten Gefühle gerade ausschließlich aus deiner Arbeit. Auch das ist ein Kriterium, siehe oben.

Ein soziales Leben findet kaum noch statt und wenn, dann denkst du unaufhörlich an deine Arbeit und bist gar nicht bei der Sache. 

Das ist nicht nur schade für dich, sondern auch für deine Mitmenschen. Denn sie spüren, dass du nicht “teilnimmst”. Sie fühlen sich veralbert, nicht gesehen und schlecht behandelt. 

Vielleicht denkst du gerade, dass es dir egal ist, weil du Besseres zu tun hast, als dich mit den Befindlichkeiten der anderen zu beschäftigen. 

Aber seien wir mal ehrlich: Findest du das wirklich toll so zu denken? Und wie würdest du dich fühlen, wenn andere denken bzw. sagen, dass deine Arbeit “Blödsinn” ist? Wäre auch doof oder? Bist du gerade dabei, um dich herum eine Mauer zu bauen und zu denken, dass ich dich nerve und Quatsch schreibe, weil ich mich irgendwie profilieren will. Dann herzlichen Glückwunsch. Du hast dich gerade selbst ertappt. Du fühlst dich von mir getriggert. Und das ist gut so. Denn hier ist irgendwas, was du für dich klären bzw. auflösen darfst.

Reduziere deinen Stress - gute Gefühle braucht jeder

Warum sind deine guten Gefühle, die du durch deine Arbeit spürst, keine echten guten Gefühle?

Denke mal bitte an das letzte Mal, wo du dich durch deine Arbeit gut gefühlt hast! Schließe deine Augen und versuche in die Situation und das Gefühl einzutauchen. 

Ich weiß, dass du gern hättest, dass ich dir schreibe, was ich von dir will und dass es schnell weitergeht, denn du hast nicht so viel Zeit. Tue es trotzdem. Jetzt. Es dauert auch nur 30 Sekunden. 

Und? Wie lange hat das gute Gefühl angehalten?

War es kurz? War es überhaupt da? Oder läufst du dem guten Gefühl immer nur hinterher? 

Überlege mal, ob es vielleicht nur eine Idee ist, dass du ein gutes Gefühl bekommst, wenn du mehr arbeitest. Machst du dir vielleicht auch was vor?

Das dritte Kriterium zeigt auf, dass du andere Emotionen mit der vermehrten Arbeit überspielst. Das heißt, dass du weder Angst noch andere unguten Gefühle spüren möchtest. Also lenkst du dich mit der Arbeit ab und hoffst, dass du bessere Gefühle fühlst als Angst, Schuld oder depressive Gedanken denkst. 

Auch, wenn du keine Depressionen hast, versuchst du etwas anderes mit deiner Arbeit zu kompensieren. 

Es wäre ein guter Schritt da mal hinzuschauen. Ich begleite dich gern in diesem Prozess. Buche dir sehr gern ein kostenfreies Gespräch mit mir.

3 super gute Unterbrecher - 3 Tipps zur Burnout-Prävention

Bevor du in einen Burnout gerätst, dich völlig erschöpfst und depressive Gedanken deine Pausen bestimmen, solltest du über Burnout-Prävention nachdenken. 

Und vielleicht magst du dich auch mit der Frage beschäftigen, ob deine Produktivität tatsächlich steigt, wenn du unaufhörlich arbeitest? 

Lass mich dir hier einen kleinen Vorgeschmack zur Burnout-Prävention geben. 

Unterbrecher helfen dir aus dem inneren Druck heraus zu kommen und dir selbst zu zeigen, dass es auch anders geht. Und sie helfen dir, den “Kampf-oder-Flucht-Modus” zu verlassen. 

Im Prinzip darfst du deinem Körper etwas Neues beibringen - das Leben. 

1. Unterbrecher

Zeige deinem Körper, dass es ok ist, nichts zu tun. Fange ganz klein an. Stelle dir einen Timer auf 2 Minuten! Schaue aus dem Fenster oder gehe auf den Balkon/die Terrasse/vor die Tür und lasse deinen Blick schweifen. Konzentriere dich auf eine bestimmte Farbe und finde mehr Gegenstände, Pflanzen, Blüten und vieles andere mit derselben Farbe. Nur zwei Minuten!

Übe das ein bis zwei Wochen und stelle dann deinen Timer auf 5 Minuten. Steigere dich, bis du bei 20 Minuten angekommen bist. 

Bringe deinem Körper und deinem Gehirn bei, dass es in Ordnung ist in Ruhe zu sein. 

2. Unterbrecher

Folge deinem Atem. Beobachte deinen Atem. Er wird meistens flach und eher schnell sein. Stelle dir wieder einen Timer und konzentriere dich für 2 Minuten auf deine Atmung. Atme bewusst tiefer in deinen Körper. Lenke deinen Atem auch mal in deinen Bauch (Hier findest du ein Video zur tiefen Bauchatmung). Und atme ruhig und gleichmäßig. Übe auch das täglich ein bis zwei Wochen lang und verlängere dann von 2 Minuten auf 5 Minuten. 

Bringst du deinen Körper dazu, in eine ruhigere Atemfrequenz zu gehen, kann dein Körper deinen Stress besser verarbeiten. 

3. Unterbrecher

Nutze eine 5-Minuten-Meditation und bringen deinem gesamten System bei, dass gute Gefühle wirklich real sind. Nutze dafür gern die Meditation, dich ich hier für dich aufgenommen habe.

(Diese Meditation ist nicht nur für Workaholics, sondern auch für die, die sich in ihrem Alltag gestresst fühlen und wenig Pausen einlegen.) 

“Wir leben nicht, um zu arbeiten. Sondern wir arbeiten, um zu leben.”

(Sprichwort, Ich habe es in einer Dokumentation über Neuseeland gehört und so richtig wahrgenommen. Aber ich denke, dass es diesen Ausspruch schon länger gibt. Wenn du weißt, wer das gesagt hat, dann schreibe es mir in die Kommentare. Dafür bin ich dir sehr, sehr dankbar.)

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Alles Liebe zu dir,

Deine Kerstin

Selbstfürsorge mit Kerstin

Hey, ich bin Kerstin und ich möchte, dass du dich in deinem und mit deinem Leben wohl fühlst - dass du raus kommst aus dem Stress, Burnout und der Erschöpfung. Ich möchte, dass du lebst und zwar glücklich.

Derzeit helfe ich dir mit:
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